Ressourcen planen

Warum?

Die Ressourcenplanung ist das Reservierungssystem für die ganze Firma. Verschiedene Interessen kommen in diesem Instrument zusammen. Die Verwendung dieses Werkzeugs über die gesamte Firma, nimmt Hektik aus dem Arbeitsalltag. Wie beim Flugzeug kann ein Sitz nicht durch mehrere Personen (in unserem Fall Projekte) belegt werden.


Interessensgruppen

Projektleiter
Der PL möchte Ressourcen für seine Projekte garantiert haben. Er möchte keine Projektkonkurrenz beim MA, da sonst die Erfüllung seines Projekts gefährdet ist. Er spricht sich mit anderen Projektleitern, dem Teamleiter (wegen Urlaub) und dem Mitarbeiter bei der Planung ab.

Teamleiter
Der TL ist verantwortlich für die höchstmögliche Auslastung seines Teams. Er ist bestrebt Abwesenheiten (Ferien), interne und externe Projekte zu balancieren.

Verkäufer
Der Verkäufer muss jederzeit erfahren können, welche Ressourcen er verkaufen kann und muss, da er sonst dem potentiellen Kunden falsche Aussagen macht oder seine Ziele nicht erfüllt.

Unternehmer
Der Unternehmer möchte die Auslastung seines Unternehmens nachvollziehen und entsprechende Schritte einleiten können (Marketing, Sales, Personal einstellen/entlassen).

Diese Rollen können auch in einer Person vereint sein.

Langfristig grob planen

Es werden alle grösseren Projekte vollständig und grob in die Planung gelegt.
Um Aussagen zu Kapazitäten und Auslastung in den kommenden Monaten treffen zu können, macht eine langfristige, grobe Planung Sinn.
Es geht bei der langfristigen Planung weniger um einzelne Stunden – alle grösseren Projekte werden vollständig und grobeingeplant.

Vorteile
  • Das hält die Planung einfach und realistisch.
  • Im Gegensatz zu einer Detailplanung reduziert sich mit dieser Methode der Pflegeaufwand enorm. 
Puffer für z.B. Meetings, Spontaneinsätze, Kleinprojekte
Wir empfehlen bei der groben Planung nur ca. 75% des Tagessoll zu verplanen. Bei einem 8-Stunden-Tag also nicht 8 Stunden sonder nur 6 Stunden. Die Differenz dient als Puffer für z.B. Meetings, Spontaneinsätze, spontane Kleinprojekte.

Zeitnah detaillierter planen

Die kommenden 2-4 Wochen kann dann immernoch detaillierter geplant werden
In der Regel sind Kleinprojekte und Spontaneinsätze erst sehr kurzfristig klar – hier kann dann die grobe Planung für die kommenen Wochen bei Bedarf entsprechend ergänzt werden. 

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