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Blogartikel vom

Wie nutze ich die API als "Nicht-Programmierer"?

Ob eine Software eine offene Schnittstelle besitzt, darüber macht man sich eventuell als normaler Anwender keine Gedanken. Dabei hat diese sogenannte API viele Vorteile. Man muss auch nicht unbedingt Programmierer bzw. Entwickler sein, um davon zu profitieren. 
Was eine API ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie die Möglichkeiten als "Nicht-Entwickler" aussehen – dazu hier mehr:

Was ist eine API?

Eine API (englisch: application programming interface, wörtlich  Anwendungs­programmier­schnittstelle), ist eine Schnittstelle, die ein Softwaresystem zur Anbindung anderer Anwendungen zur Verfügung stellt. Sie ermöglicht einen klaren abstrahierten und strukturierten Zugriff auf die Funktionen und Daten des Backends. Entwickler können so, eigene oder externe Software für individuelle Workflows anbinden.

Zur Bereitstellung solch einer Schnittstelle gehört eine detaillierte Dokumentation der Schnittstellen-Funktionen mit ihren Parametern.  Ebenso wie man das Design einer Website entwirft und gestaltet, muss auch eine API konzipiert und gestaltet werden. Und da die Schnittstelle zunächst von einem Menschen (einem Programmierer) implementiert und getestet wird, muss optimalerweise auch noch eine für Menschen (oder zumindest für Programmierer) verständliche Dokumentation existieren.

Vorteile

  • Es können individuelle Auswertungen erstellt werden.
  • Weniger Aufwand: Daten müssen nicht doppelt eingegeben werden. Es kann auf Informationen aus dem anderen System zugegriffen werden.
  • Weniger Fehler, weniger Tippen und einen besseren Überblick: Das Erstellen und Aktualisieren von Daten über die API kann automatisiert und synchronisiert werden.
  • Das Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Anwendungen entfällt.

Nachteile

  • Um andere Software individuell anbinden zu können, braucht es Programmierkenntnisse. Hat man also keinen Entwickler im Unternehmen, muss man jemanden extern beauftragen.
  • Das Entwickeln einer Anbindung benötigt Zeit.

Mit Diensten wie Zapier kann auch ohne Programmierkenntnisse von der API profitiert werden

Webdienste wie Zapier nutzen die API und verbinden unzählige Business-Tools (Web-Apps) miteinander. Für die Einrichtung benötigt es keine Programmierkenntnisse. Einen sogenannten "Zap" klickt man einfach zusammen. 
Zapier stellt zudem auch eigene Funktionen zur Verfügung wie E-Mail-oder SMS-Benachrichtigungen bei bestimmten Ereignissen.
Agentursoftware über die REST API und Zapier mit anderen Apps verbinden

Fazit

Mit Zapier können eine beträchtliche Anzahl einfacher Workflows realisiert werden. Für die Synchronisation von Stammdaten über mehrere Systeme ist der Weg über die API allerdings unumgänglich.

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